Danrec gewinnt „Gazelle“-Preis

Danrec Geschäftsführer Detlev Soppert (rechts) und Vertriebsmitarbeiter Jes Eifler bei der „Gazelle“-Preisverleihung Ende 2018 im dänischen Århus.

Die Danrec A/S mit Sitz in Karup/Dänemark hat die renommierte Auszeichnung „Gazelle“ der dänischen Wirtschaftstageszeitung „Børsen“ gewonnen. „Børsen“ zeichnet jährlich dänische Unternehmen aus, die innerhalb des Betrachtungszeitraumes von vier Jahren ihr Bruttoergebnis mindestens verdoppelt haben. Danrec übertraf dieses Kriterium sogar: Die Steigerung betrug 139,7 Prozent. In Deutschland ist das Bruttoergebnis eines Unternehmens keine übliche Kennzahl – es handelt sich hierbei um das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Personalkosten.

Danrec A/S ist eine Tochtergesellschaft der DAW Deutsche Abfallwirtschafts GmbH und zählt zur Unternehmensgruppe der ARAN Holding GmbH. Das Unternehmen produziert und vertreibt DAN-Board Kunststoffplatten hoher Qualität, für deren Herstellung sortierte und gereinigte Kunststoffrezyklate eingesetzt werden. Die Produkte sind in unterschiedlichen Abmessungen und Farben erhältlich und zeichnen sich unter anderem durch Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Belastungen, gegen hohe Drücke sowie gegen Wasser, Chemikalien und biologisch-organische Flüssigkeiten aus. Außerdem sind sie verschleißfest, leicht zu handhaben, zu bearbeiten und zu reinigen. Durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Branchen und Industriezweigen sind Produktion und Verkauf der Produkte in den letzten Jahren stark gestiegen – die Basis für die Auszeichnung durch „Børsen“.

Die „Gazelle“ der Danrec vor ihrem Produkt: Hochwertige Kunststoffplatten aus Rezyklaten.

 

ARAN Holding GmbH, Hauptstraße 46/48, 23611 Bad Schwartau

Geschäftsführer: Adolf Hilmer, Peter Adam


GER hat Bodensanierungs­anlage übernommen

Kürzlich hat die GER Umweltschutz GmbH eine Bodensanierungsanlage in Neubukow – 15 Kilometer nordöstlich von Wismar – übernommen. Nur wenige Tage später rollten die ersten Lieferungen von insgesamt mehreren tausend Tonnen Bodenmaterial aus dem ersten Großauftrag auf die einen Hektar große, versiegelte Lager- und Behandlungsfläche. Die neue Anlage erweitert das ohnehin schon große Angebot der GER im Bereich mineralische Abfälle und das der ARAN Gruppe in der Bodenbehandlung.

Insgesamt sieben Hektar umfasst das von der GER erworbene Gelände in Neubukow. Der größte Teil davon sind verpachtete landwirtschaftliche Flächen. In unmittelbarer Nähe finden sich zwar einige Industrieunternehmen, aber auch ein Hotel, eine Gärtnerei und ein Pferdehof. In dieser idyllischen Umgebung ist der verantwortungsvolle Umgang mit Abfällen besonders wichtig.

Außer der riesigen versiegelten Freifläche zur Lagerung und mechanischen Bearbeitung von Bodenmaterial sowie anderen mineralischen Stoffen verfügt die Bodensanierungsanlage in Neubukow über 28 sogenannte Boxen, in denen die mikrobiologische Behandlung der mineralischen Abfälle stattfindet. Hier läuft der Abbau von Verunreinigungen wie Mineralölkohlenwasserstoffen (MKW) durch Bakterien weitgehend von allein. Als Hauptprodukte entstehen Wasser und Kohlendioxid. Für die Zersetzung der chemischen Stoffe benötigen die Mikroorganismen unter allem Sauerstoff, der durch regelmäßiges Umsetzen des Materials und die dadurch entstehende Belüftung zugefügt wird. Innerhalb der Boxen sorgen Drainagerohre für das Absaugen der Abbauprodukte. Je nach Grad der Verunreinigung muss das Material zwischen 4 und 6 Monaten bei der GER liegen; in dieser Zeit wird es regelmäßig beprobt. Sind die jeweils vorgegebenen Grenzwerte unterschritten, können die behandelten Chargen in die Verwertung gegeben werden.

Bei der mikrobiologischen Bodenbehandlung handelt es sich um ein vergleichsweise einfaches Verfahren, das wegen des geringen Aufwandes auch kostengünstiger ist als andere Bodensanierungsverfahren. Allerdings eignet es sich nicht für mineralisches Material, das z. B. durch Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) oder Schwermetalle verunreinigt ist. Ein typisches Anwendungsgebiet für die Mikrobiologie sind die MKW, wie sie unter anderem bei der Sanierung von ehemaligen Tankstellenstandorten anfallen. Bevor oder nachdem die Bakterien ihre Arbeit verrichtet haben, sind gegebenenfalls weitere verfahrenstechnische Schritte wie zerkleinern, sieben, homogenisieren oder separieren vonnöten, für die die GER ebenfalls über die erforderliche Technik verfügt. Diese Verfahren werden derzeit auch bei dem aktuellen Großauftrag angewendet – bei dem Bodenmaterial handelt es sich um nicht gefährlichen Abfall, der keine mikrobiologische Behandlung benötigt. Der Boden wird nach Korngröße in unterschiedliche Fraktionen klassiert und anschließend in Rekultivierungsschichten verwertet.


stra/lab jetzt im Geschäftsbereich Technologie der ARAN Gruppe

Anfang August dieses Jahres hat die ARAN Gruppe die stra/lab GbR in Rüdersdorf bei Berlin übernommen, die fortan als Tochtergesellschaft unter dem Namen stra/lab Baustoff- und Straßenprüfung GmbH firmiert. Das Unternehmen zählt jetzt zum Geschäftsbereich Technologie der ARAN Gruppe und kann unter anderem von den Erfahrungen der ARAN auf dem Gebiet der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung profitieren und auf die zentral bei der Holding angebotenen Dienstleistungen wie Rechnungswesen, Controlling, Personalwesen, IT oder Unternehmens­kommunikation zugreifen.

Das erfahrene stra/lab-Team, das dem Kundenkreis seit Jahren bekannt und vertraut ist, bleibt bestehen und wird zudem noch personell verstärkt. Die stra/lab fungiert als unabhängiges Prüflabor für Baustoffe und Baustoffgemische im Straßenbau und ist nach der RAP Stra 15 bundesweit anerkannt.


25 Jahre ARAN Holding GmbH

Effiziente Steuerung der ARAN Gruppe

Glückwünsch der IHK zu Lübeck zum 25-jährigen Jubiläum

Glückwünsch der IHK zu Lübeck zum 25-jährigen Jubiläum

Die ARAN Holding GmbH feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Sie wurde am 6. Mai 1991 gegründet, um eine stark wachsende Gruppe verschiedener mittelständischer Unternehmen besser strukturieren und verwalten zu können. Aus einer kleinen Firma, die Ende der 1970er-Jahre mit Baustoffen gehandelt hatte, waren durch Zukäufe und Neugründungen innerhalb von rund 15 Jahren fast 50 Unternehmen geworden. Mit Gründung der Konzernholding konnten Dienstleistungen zentralisiert und Aktivitäten effizienter gesteuert werden. Heute ist der Konzern unter Leitung der ARAN Holding GmbH eine starke Unternehmensgruppe, die sich immer an den Belangen der Kunden und an den Marktbedingungen orientierte und weiterhin orientiert.

Aus dem Baustoffhandel, der seit 1977 betrieben wurde, ergaben sich zunächst eigene Bautätigkeiten sowie ab 1979 Entsorgungs- und Verwertungsdienstleistungen, die aufgrund des immer wichtiger werdenden Umweltschutzes zunehmend technisch anspruchsvoller wurden. Hieraus entwickelte sich über die Abwasserbehandlung als Spin-off der Geschäftsbereich Technologie von 1989 an. Spätestens zu dieser Zeit wurde den Verantwortlichen klar, dass die zunehmende Größe der Gruppe und die Aktivitäten der bestehenden Einzelgesellschaften auf den unterschiedlichen Zielmärkten zentral gesteuert werden mussten, um Synergieeffekte besser nutzen zu können und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. 1991 schließlich wurde die ARAN Holding GmbH gegründet.

Die Konzernzentrale in Bad Schwartau ist das Herzstück der ARAN Gruppe. Bereits 1984 wurde in der Hauptstraße 46/48 ein neues Firmengebäude errichtet und 1991/1992 auf die jetzige Größe erweitert. Hier sind das Management und die Verwaltungen der ARAN Holding GmbH sowie der Bereichsholdings DAW GmbH, HITAG GmbH und der Bautech GmbH ansässig. Darüber hinaus arbeiten im Stammhaus zahlreiche operative Unternehmen aus den Geschäftsbereichen sowie die ARAN Abteilungen Rechnungswesen, Controlling, Personalwesen, IT oder Marketing und Public Relations, welche Dienstleistungen für die Unternehmen der Gruppe anbieten.

Im Laufe von fast 40 Jahren entstanden die Geschäftsbereiche Technologie, Projektbau und Verwertung. Die Unternehmen der Gruppe waren und sind auf heterogenen Märkten aktiv, wodurch das unternehmerische Risiko strukturell und konjunkturell verteilt – damit insgesamt minimiert ist. In den 25 Jahren ihres Bestehens ist die ARAN Holding GmbH mit ihren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften immer wieder besonderen Herausforderungen begegnet. So wurden durch neue Gesetzgebung vor allem im Bereich Verwertung immer wieder grundsätzliche – mit hohen Kosten verbundene – Änderungen des Entsorgungsangebotes nötig. Auch allgemeine konjunkturelle Schwächen auf bestimmten Absatzmärkten sowie die Weltwirtschaftskrise 2008 galt es in einzelnen Geschäftsbereichen zu bewältigen. Dank der Diversifizierung gelang es jedoch, schwierige Rahmenbedingungen in einem Markt mit Erfolgen auf anderen Absatzgebieten auszugleichen, so dass der Erfolg und die finanzielle Leistungsfähigkeit der ARAN Gruppe jederzeit gesichert waren und sind.

Mit etwa 500 Mitarbeitern an 32 Standorten in Deutschland, Dänemark und Schweden sowie mit zahlreichen internationalen Vertriebspartnern verkaufen Unternehmen der ARAN Gruppe heute ihre Produkte weltweit in mehr als 50 Länder.


DAW Alleingesellschafterin von GER Umweltschutz

Claudius Martinetz

Claudius Martinetz

Die GER Umweltschutz GmbH, Grevesmühlen, ist seit Mitte Februar 2016 zu 100% im Besitz der DAW Deutsche Abfallwirtschafts GmbH, Bad Schwartau. Die beiden Mitgründer und jetzt ehemaligen Mitgesellschafter Siegbert Hermann und Andreas Krolow haben ihre Anteile an die DAW verkauft.

1990 hatten Siegbert Hermann und Andreas Krolow die GER zusammen mit der DAW gegründet und innerhalb weniger Jahre zu einem sehr erfolgreichen regionalen Entsorgungsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern aufgebaut. Mit großem Engagement, umfangreichem Know-how und vor allem viel Herzblut haben die beiden das Angebot stetig ausgebaut und die GER zu einem bedeutenden Entsorgungsfachbetrieb für die Sammlung, Beförderung und Entsorgung von Abfällen unterschiedlichster Art gemacht.

Schon seit einigen Jahren hatten Siegbert Hermann und Andreas Krolow geplant, sich langsam aus dem Entsorgungsgeschäft zurückzuziehen und daher die bisher als stille Gesellschafterin fungierende DAW immer stärker in Abläufe und Entscheidungen einbezogen, so dass nach dem Ausscheiden der langjährigen Geschäftsführer und Gesellschafter ein nahtloser Übergang gewährleistet ist.

Die GER Umweltschutz GmbH bleibt auch weiterhin mit ihrem Entsorgungsangebot in Mecklenburg-Vorpommern verwurzelt, wird aber zusätzlich stärker in das Netzwerk aus Verwertungsunternehmen der DAW einbezogen. Neue Geschäftsführer sind Claudius Martinetz, der bereits seit fast 10 Jahren in verschiedenen Funktionen bei der GER tätig ist, und Detlev Heise, Geschäftsführer der DAW.
Die DAW dankt Siegbert Hermann und Andreas Krolow für mehr als 25 Jahre hervorragende Arbeit beim Auf- und Ausbau der GER und wünscht einen glücklichen (Un-)Ruhestand.

Die GER Umweltschutz GmbH betreibt in Nordwest-Mecklenburg einen Containerdienst sowie einen Recyclingpark mit verschiedenen Verwertungsanlagen. Vor allem von Baustellen aber auch aus Handwerks- und Gewerbebetrieben holt die GER Abfälle ab, um sie anschließend in eigenen Anlagen oder in denen von Partnern zu verwerten. Nicht verwertbare Abfälle führt die GER einer ordnungsgemäßen Beseitigung zu. Darüber hinaus entsorgt die GER Sonderabfälle aus Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Für Sammlung, Beförderung und Entsorgung aller Abfälle gelten bei den rund 90 Mitarbeitern der GER höchste Qualitätsansprüche. In den Verwertungsanlagen für Baustellen- und Gewerbeabfälle sowie für kompostierbare Materialien werden strenge Anforderungen an die umweltgerechte Abfallbehandlung gestellt.